Berichte aus dem Schulleben

16.02.2021Tolle Geschichten

aus dem kreativen Schreibkurs des Jahrgangs 4

 

Diese spannenden Geschichten sind im Kurs "Kreatives Schreiben" unter der Leitung von Frau Kramer entstanden.

Viel Freude beim Lesen!

 

 

Thema: Eine kleine Geschichte aus Sicht eines Tieres schreiben.

 

Pferde

Meine Besitzerin ist sehr nett. Ich bin ein Andalusier, fünf Jahre alt und total schwarz. Deswegen heiße ich ‚Black Beauty‘. Meine Freundin ist auch ein Andalusier Pferd; sie ist aber weiß und bereits sieben Jahre alt. Sie heißt ‚Moonlight‘, aber ich nenne sie ‚Flocke‘ von Schneeflocke.
Wir machen immer zusammen spannende Ausritte. Unsere Besitzer lassen uns häufig durch den Wald galoppieren. Unsere größte Freude ist es dabei, über den Fluss zu springen.
Nach den langen Ausflügen bekommen wir immer eine Belohnung. Meistens ist es eine Mohrrübe oder ein Apfel – köstlich!
Auch liebe ich es, Stunden lang gestriegelt zu werden. Das Putzen zieht sich häufig in die Länge, weil unsere Besitzerinnen miteinander befreundet sind und sich immer so viel zu erzählen haben. Manchmal verdrehen ‚Flocke‘ und ich bei den Geschichten, die wir hören die Augen. Aber das bekommen die beiden natürlich nicht mit. Wenn die wüssten, dass wir jedes Wort verstehen!
Nach dem Striegeln werden wir häufig auf die Koppel gebracht – herrlich! Dort rennen wir mit unseren Freunden um die Wette und wälzen uns erst einmal wieder genüsslich im Dreck…

Alexia, Klasse 4c

         

Ich als Meerschweinchen

Hallo! Ich bin ein Meerschweinchen. Ich wurde wiedergeboren. Vorher war ich ein Mensch. Ich weiß auch noch, es wurde schwarz vor meinen Augen und als ich wieder aufwachte war ich ein Meerschweinchen. Ich bin ein paar Wochen alt (Das hat mein Meerschweinchen-Papa gefiept). Jetzt füttern mich die Menschen und geben mir Wasser. Sie streicheln mich auch und haben mir den Namen Bobby gegeben. Ich bin weiß mit braunen Flecken. Meine Augenfarbe ist braun. Meine Eltern heißen Lara und Luke. Meine vier Brüder heißen Benjamin, Benni, Bo und Bill. Meine drei Schwestern heißen Nala, Nina und Nelly. Ich mag es sehr, bei den Menschen zu leben. Sie gehen manchmal mit meiner Familie und mir spazieren. Die Menschen legen uns dann ein Geschirr und eine Leine an. Meine Besitzerin heißt Lina. Sie ist noch ein Kind. Linas Eltern heißen Thomas und Christina. Alle drei sind sehr nett zu meiner Familie und mir. Sie haben uns neulich einen riesengroßen Stall mit Außengehege gebaut. In dem Stall fühlen wir uns sehr wohl. Unsere Besitzer kaufen uns oft viel Spielzeug. So haben wir dann immer Abwechslung was richtig toll ist. Wenn Lina und ihre Eltern im Urlaub sind, kümmert sich ihre Nachbarin Frau Sommer um uns. Ich mag sie super gern, weil sie immer, wenn sie da ist, viel mit uns kuschelt. Ich freue mich dann aber auch immer wieder, wenn Lina aus ihrem Urlaub zurückkommt. Meine Familie und ich sind sehr froh, dass wir solch nette Menschen als Besitzer haben.

Clara, Klasse 4a

 

Ich als Polarwolf

Ich bin gerade auf die Welt gekommen. Meine Augen kleben noch zu. Doch irgendjemand leckt sie auf. Ich sehe eine Höhle draußen schneit es doch hier drinnen ist es warm. Mein Vater steht vor der Höhle und sieht aus wie ein Wolf mit Schneeweißem Fell. Ich liege neben einem kleinen Wolf. So sehe ich auch aus. Mein Vater heißt Luc. Meine Mutter heißt Elli. Ich habe einen Zwillingsbruder der Rocky heißt. Ich selbst bin ein Mädchen und heiße Lu. Von meiner Mutter sehe ich nur einen weißen flauschigen Bauch und vier Pfoten. Ich sehe wie mein Vater verschwindet. 20 Minuten später kommt er zurück mit lecker riechendem Fleisch im Maul tragend. Die Hälfte des Fleisches wirft er mir und meinem Zwillingsbruder zu. Dieser Tag ist der Aufregenste Tag meines Lebens. Die nächsten Tage vergehen schnell. Ich verbringe sie alle mit schlafen und trinken. 3 Wochen lang dauert das. Schließlich dürfen ich und Rocky endlich mit unseren Eltern nach draußen. Elli erklärt uns das sie  und Luc. Mir und Rocky das jagen beibringen werden. Zuerst erklärte sie wie das funktioniert: ,, man muss sich anschleichen bis man ganz nah dran ist. Wenn man ungefähr 5 Schwanzlängen entfernt ist muss man schnell auf das Opfer springen und es beißen.“ Als sie fertig erklärt hatte sagte sie:,, So! Jetzt können wir los.“ Wir liefen Los! Luc vorne. Dann Rocky und ich. Ganz hinten lief meine Mutter Elli. Plötzlich blieb Luc stehen. Ich und Rocky knallten fast in ihn rein. Er sagte:,, Dort ist ein Kaninchen. Ihr wartet hier Rocky und Lu!“ Er und Elli liefen davon. Ein paar Minuten später kamen sie wieder. Im Maul hielt Luc ein Kaninchen. Wir liefen zurück zu unserer Höhle. Dort aßen wir das Kaninchen. In den nächsten Tagen lernten Rocky und ich das Jagen, Kämpfen und Fährten lesen. Wir wurden immer besser. Rocky konnte besser Kämpfen. Dafür konnte ich besser Jagen und Fährten lesen. Als wir schließlich fast ausgewachsen waren mussten wir unser eigenes Revier finden. Rocky fand als erstes eins er blieb dort. Ich suchte mir selbst ein Revier. Schließlich fand ich eins. Dort würde ich leben bis ich alt werde beschloss ich. In meinem neuen Revier kriegte ich eine neue Familie. Ich besuchte meinen Bruder jedoch immer noch.
Luise, Klasse 4a

 

 

Eine Geschichte zu zweit schreiben mit Begriffen (Panda, Palmen, Polarstern, Papa, Pia):

 

Leo
Hallo ich bin ein Panda. Ich heiße Leo. Ich bin 4 Jahre alt und ich finde komischerweise keine Palmen hier im Bambuswald! Mein Papa sagt mir immer, dass es keine Palmen im Bambuswald gibt! Natürlich bin ich viel schlauer als er und weiß, dass es Palmen im Bambuswald gibt! Auch gerne würde ich mal einen Polarstern sehen! Doch meine Mutter Pia sagt, dass es hier im Bambuswald keinen Polarstern gibt! (Doch das stimmt nicht, ich weiß es!) So, mir reicht es, jetzt gehe ich Palmen und den Polarstern suchen, kommt ihr?
Auf der Reise trifft er einen Luchs, der heißt Lucie und sucht auch den Polarstern und Palmen. Also gehen sie zusammen weiter. Sie treffen noch einen Hirsch, der sehr schlau ist. Er heißt Schlaumeier. Er sagt, dass die Palmen in der Palmenstraße sind. Da ist es nicht mehr weit hin. „Wenn ihr bis in die Nacht da bleibt dann seht ihr um Mitternacht den Polarstern. Nach zwei Tagen haben sie Beweise und haben sich satt gesehen. Also gehen sie wieder nach Hause. Der Papa sagt, dass Leo wirklich schlauer ist als er.

Ela und Frida, Klasse 4b

 


Aus der Perspektive eines Gegenstandes:


Der Schulranzen

Heute Morgen muss ich schon wieder zur Schule. Ich bin voll beladen und muss mich jetzt tragen lassen! Ich als Schulranzen muss jeden Tag zur Schule. In der Schule stehe ich da und muss still halten. Wenn meine Besitzerin etwas rausholen will, muss ich das zulassen. Am Ende der Schule muss ich mich wieder nach Hause tragen lassen. Zuhause lässt meine Besitzerin mich in einer schönen Ecke stehen. Zum Glück lässt sie meistens Dreck und andere Sachen mit denen ich spielen kann, in mir liegen. Ich mag meine Besitzerin. Manchmal nimmt sie für mich Kuscheltiere mit.

Frida, Klasse 4b

 


Eine Geschichte zu einem Bild schreiben:

„Klaar Kimming“ . Acryl auf Leinwand 120 x 80 cm . 2018

Copyright: Carolin Beyer/ www.carolinbeyer.de


Am Meer

Hallo, ich heiße Marie und bin neun Jahre alt. Ich bin heute einen Tag am Meer auf Sylt und möchte hier die Sonne genießen. Das Meer ist schön warm und schön blau. Ich gucke mir heute auf einer Sandbank das Meer an und möchte ein bisschen schwimmen.
Ich schwimme jetzt zur Sandbank. Der Wind weht sehr stark und meine Haare sind in meinem Gesicht. Nach einer halben Stunde ist die Sandbank weg, ich baue jetzt eine große Sandburg. Nach zwei Stunden ruft Mama: „Komm Marie, wir essen einen Kuchen!“
Sie sitzen auf einer Decke und genießen die Sonne, den Wind und den Kuchen. Plötzlich kommt ein Gewitter, es fängt an zu regnen und zu stürmen. Papa sagt völlig außer Rand und Band: „Wir müssen uns unterstellen!“ Wir stellen uns unter ein Dach und warten ab. Mama sagt bestürzt: „Unsere Sachen werden ganz nass!“ In diesem Moment hört der Sturm ganz plötzlich auf und die Sonne geht schlagartig wieder auf. Unsere Sachen werden ganz schnell wieder trocken. „Jetzt gehen wir bald nach Hause!“, sagt Mama. „Möchtest du davor noch einmal ins Wasser?“, fragt Papa. „Natürlich!“, ruft Marie. Und dann rennt sie los und schwimmt noch ein bisschen. Das ist ein schöner Tag!

Frida, Klasse 4b

 

 

Zerra und ihre Flaschenpost
An einem Freitag Morgen war die neun-jährige Zerra sehr traurig. Sie hatte aus ihrem Zimmer gehört  wie sich ihre Eltern in der Küche stritten. Sie traute ihren Ohren nicht - Zerras Eltern wollten sich tatsächlich trennen. Sie fing sofort an zu weinen und schloss ihre Zimmertür. Wie sehr hätte sie sich in diesem Moment eine Freundin gewünscht, der sie all ihre Sorgen erzählen konnte, aber auch bei Zerra lief es nicht gut, sie hatte keine Freunde. Geschwister hatte sie auch nicht- sie war also völlig allein.
Da hatte sie eine Idee….Sie schrieb einen Brief, schnappte sich eine leere Flasche, zog sich unbemerkt Jacke und Schuhe an und floh zum Strand. Dort bastelte sie sich eine Flaschenpost  wo drauf stand:
ICH BIN ZERRA UND NEUN JAHRE ALT UND WÜNSCHE MIR SO SEHR EINE FREUNDIN. WENN DIESE FLASCHENPOST JEMANDEN ERREICHEN SOLLTE MELDE DICH BITTE BEI MIR. (Die Telefonnummer hatte Zerra ganz unten auf ihren Brief geschrieben) DANN HÄTTE ICH NOCH EINE BITTE: HILF MIR BITTE MEINE ELTERN ZU ÜBERZEUGEN DAS SIE SICH NICHT TRENNEN.
Sie schloss den Deckel der Flasche und warf die Flaschenpost so weit sie konnte ins Meer und wünschte sich sehr dass die Post bei jemanden ankommen würde.
Sie rannte so schnell sie konnte nach Hause um ans Telefon gehen zu können, falls es tatsächlich klingeln sollte…. Sie wartete und wartete und hörte ihre Eltern noch immer streiten.Spät abends klingelte es tatsächlich… ein Mädchen Namens Eline war am Telefon : „Hallo ich bin Eline und würde gerne deine Freundin werden, natürlich helfe ich dir auch deine Eltern zu überreden sich nicht zu trennen.“ Als Zerra diesen Satz hörte wurde ihr sofort warm ums Herz und sie wusste, sie war von jetzt an nicht mehr allein mit dieser Situation. Die beiden Mädchen verabredeten sich für den nächsten Tag und bei dem Treffen war Zerra sofort klar: „Eline ist meine Freundin.“
Als die beiden Mädchen zusammen zu Zerra nach Hause kamen,  sahen sie wie der Vater von Eline mit den Eltern von Zerra sprach. Kannten sie sich etwa? Und Zerras Eltern stritten Ja gar nicht mehr. Eline sprang Zerra um den Hals.“Wollten wir nicht Deine Eltern überzeugen sich nicht zu trennen? Jetzt stehen sie Arm in Arm vor meinem Vater“. Zerra antwortete : „ ich glaube das ist jetzt gar nicht mehr nötig.“ Die beiden Mädchen lachten und waren sehr froh.
Neben einer glücklichen Familie hatte Zerra nun auch endlich eine beste Freundin.
Leonie, Klasse 4a

 

 

MAGRETANA

Es war einmal ein Mädchen. Sie war mit ihrer Familie auf Magretana gewesen. Anne war zehn Jahre alt. Sie wanderte durch das Wasser auf eine kleine Sandbank. Dort setzte sie sich hin und sang ein bisschen. Als sie wieder ins Hotel wollte, stellte sie fest, dass die Sandbank gleich untergehen würde.
Sie machte sich groß und rief um Hilfe. Sie winkte in alle Richtungen. Plötzlich rannte ein Mädchen auf sie zu und rettete sie. Dieses Mädchen hieß Anneliese. Anneliese erzählte, dass sie sowohl an Land als auch im Wasser leben konnte. Anneliese war auch zehn Jahre alt. Auf dem Weg unterhielten sie sich über alles Mögliche.
Sie kamen am Festland an. Anneliese und Anne gingen zum Eisladen. Anneliese fragte Anne: „Was für ein Eis möchtest du haben?“   Anne antwortete: „Ich nehme Vanille- Erdbeere. Und du?´´ fragte Anne. Nicht lange wartend antwortete Anneliese: ,, Ich nehme Schokolade- Blaubeere. ´´
Wie auf Knopfdruck kam der Kellner und sie bestellten das Eis. Er überlegte kurz und sagte nun:,, Das macht 4.50 Euro.“
Anneliese wollte ihren Geldbeutel rausholen und bemerkte nun geschockt, dass ihr Geldbeutel nicht mehr in ihrer schönen bunten Tasche liegt.  ,,Er wurde geklaut!!!“, rief sie. Vor lauter Schrecken bemerkte sie nicht, dass ein dünner blonder Mann, der eben hinter ihnen saß, schnell aus dem Eisladen lief.
Anne kam nach einer Weile wieder zu sich und stotterte: ,,Oh mein Gott…..“
Die beiden Freunde rannten so schnell sie konnten aus dem Laden, ohne zu bezahlen. Anne blieb so abrupt stehen, dass Anneliese hinfiel. Anneliese fragte, was los sei. Da antwortete Anne: ,,Im Laden waren doch nur wir und der dünne blonde Mann…..“ Ihre Freundin wusste sofort, worauf sie  hinaus wollte.
Sie gingen erst mal zu Anneliese nach Hause. Als sie ankamen, war dieser junge Mann bei ihnen zu Hause. Anne schlich sich mit einem Seil an und fesselte ihn an einen Stuhl. In der Zeit rief Anneliese die Polizei. In fünf Minuten war sie auch schon da und bedankte sich bei den beiden und brachte ihn weg.
Völlig erschrocken rief Anne: ,,Oh nein!!!!! Der Flieger geht gleich!!!!!!!“ Als sie im Hotelzimmer ankamen, sahen die beiden Freundinnen Annes Eltern im Schlafanzug. Anne fragte verdutzt: ,,Wieso habt ihr noch nicht gepackt und seid im Schlafanzug?!?!“ Nun sahen Anneliese und Anne, dass Annelieses Eltern dastanden. Die beiden wechselte einen kurzen Blick.
Annes Eltern lachten und sagten :,,Die Eltern von Anneliese sind sehr nett! Außerdem haben sie ein riesiges Haus. Für uns bleiben sie sogar auf dem Land….. Also haben wir beschlossen, dass wir zu ihnen ins Haus ziehen.“ Die beiden Freunde fielen sich in die Arme.                                                       

Ela, Klasse 4b