Berichte aus dem Schulleben

03.03.2022Kreatives Schreiben

Tolle Geschichten aus Jahrgang 3

 

 

Auch in diesem Schuljahr wurde wieder der Enrichmentkurs zum Kreativen Schreiben angeboten. Unter der Leitung von Frau Kramer durften jeweils zwei Kinder aus jeder dritten Klasse zeigen, wie kreativ und wortgewand sie unterschiedliche Schreibaufgaben meistern.

 

Dabei sind die folgenden Geschichten entstanden. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

 

 

 

Kreative Schreibaufgabe: Schreibe eine Geschichte zu drei Klopfwörtern

Pferde in Gefahr

Lotte und Emma sind beste Freundinnen. Sie wohnen nicht weit weg vom Reiterhof Linde. Lotte und Emma haben eigene Pferde. Sie heißen Split und Caramell. Split ist Lottes Pferd und Caramell Emmas. Die beiden Pferde mögen es zu springen. Deshalb wollen die beiden Mädchen am großen Turnier teilnehmen. „Heute hat das Training wieder super geklappt!“, freut sich Emma. „Komm, wir müssen jetzt nach Hause, morgen ist doch das Turnier“, sagt Lotte. „Okay“, sagt Emma. Als es dunkel wird und die beiden Mädchen schon längst in ihren Betten liegen, roll ein fremder Transporter auf den Hof. Die Gestalt, die aussteigt, klaut Split und Caramell aus dem Stall und fährt schnell weg. Am nächsten Tag ziehen sich Lotte und Emma an und fahren mit ihren Rädern auf den Hof. Als sie ankommen, müssen sie die Räder anschließen. Emma kümmert sich darum und Lotte geht schon mal zu den Pferden. Als Lotte in den Stall kommt, stößt sie einen Schrei aus. Emma kommt angerannt und fragt, was passiert sei. „Sieh doch selbst! Die Pferde sind weg!“, ruft Lotte. „Oh nein! Ich rufe sofort zu Hause an“, sagt Emma. Als Emmas Mutter kommt, ruft sie die Polizei und meldet das Verschwinden der Pferde. Der Polizist sagt, sie sind dem Dieb schon auf der Spur. Er heißt Oliver Kohl. Dann schlägt Emma vor, Schichten zu halten - also Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht. „Das ist eine gute Idee“, sagt Lotte. Der Tag geht schnell vorbei. Es ist bereits 20 Uhr, die Spätschicht beginnt. Emma will sie übernehmen. Auf einmal rumpelt und poltert es auf dem Hof. Emma hat ein Handy dabei und sagt ihrer Mutter Bescheid. Dann sieht sie tatsächlich Oliver Kohl. Er will noch ein Pferd stehlen. Emmas Mutter hat schon die Polizei informiert. Die Polizisten sind schnell vor Ort und nehmen Oliver Kohl fest. Sie finden auch die anderen Pferde, die er gestohlen hat. Split und Caramell sind auch dabei. Lotte und Emma fallen ihren Pferden um den Hals. „Toll, dass ihr wieder da seid!“, rufen die Mädchen. „Seid nicht traurig wegen des verpassten Turniers, wir machen beim nächsten Mal wieder mit!“


Antonia, Klasse 3d

 

Fortsetzung des Textes von Antonia:

Am nächsten Morgen gingen wir einfach sofort in den Stall. Aber als wir vor den Boxen standen, geschah etwas Schlimmes. Special und Funkelchen waren verschwunden. Aber sie waren auf dem Heuboden und haben Heu gefressen. Danach haben wir die Pferde vom Heuboden herunter geholt. Nun sind sie schon sechs Wochen auf Gestüt Sommer. Morgen fahren sie wieder nach Hause. Und am letzten Tag schenkte Frau Rösel uns blaue Glitzer -Bandagenunterleger. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Es ist der nächste Morgen und wir fuhren wieder nach Hause auf unser Gestüt. Auf dem Weg nach Hause hielt das Auto an. Der Hänger machte einen lauten Ruck. OH nein!! Wir haben einen platten Reifen. Also fuhren wir in die Werkstatt. Als sie dann endlich angekommen sind, haben sie erst die Pferde ausgeladen und sie in den Stall gebracht. Danach gingen sie ins Haus und haben Abendbrot gegessen. Dann haben sich Mia und Klara ihre Bettsachen geholt und ihre Schlafsäcke. Sie wollten bei ihren Pferden schlafen. Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ganz früh am nächsten Morgen kam ein Pferdeanhänger auf den Hof. Dort standen zwei Pferde drin. Das eine war ein Pferd und das andere ein Pony. Der Hänger hielt. Der Fahrer stieg aus. Papa und Mama kamen aus dem Haus. „Hallo Herr Milog, sind das die Wundertiere?“. „Ja, das sind sie. Sie heißen: Tinka und Miliana. Es sind aber sehr junge und süße Tiere.“ „Ok Danke!“ Mia und Klara führten die neuen Ponys in den Stall. Danach gingen sie ins Bett. In der Nacht kommt ein Pferdeanhänger auf das Gestüt gefahren. Es ist noch mitten in der Nacht gewesen, als der Hänger auf den Hof gefahren kam. Jedoch merkte es keiner. Der Fahrer stieg aus dem Auto. Er schlich in den Stall, danach kam er mit zwei Pferden heraus und verschwand wieder. Am nächsten Morgen wachten Mia und Klara auf und gingen runter zum Frühstück. Dort war jedoch keiner. Sie gingen in den Stall zu Miliana, und Tinka. Dort sind jedoch auch Mama und Papa. Sie standen vor den Boxen der neuen Pferde. Mia und Klara gingen zu ihnen. Sie fragten: „Warum steht ihr denn vor den Boxen?“ Mutter und Vater sagten: „GGGUUUCCCKKKK MMMMMAAAAALLLLL! Wo sind Tinka und Milina? Sie wurden geklaut!“ „Geklaut? Wiieeee bittteee“ „Ja. Nehmt Miranda und Frederick aus den Boxen und geht sie suchen“, sagte Papa. Zuerst ritten Mia und Klara an der alten Mühle vorbei und danach ritten sie wieder zur alten Scheune. Aber da war auch keine Spur. „Also jetzt müssen wir uns entscheiden, Mia. Recht oder links?“ Fragte Klara. „Ich würde sagen rechts“, erwiderte Mia. Also gut, dann nach rechts. Die Mädchen kamen an einem Bau aus Holz und Efeu vorbei. Er sah nicht gerade einladend aus, aber von Weitem hörte man ein leises Wiehern. Das Wiehern war sicherlich von Tina und Miliana. Mia und Klara folgten dem Wiehern und kamen immer näher. Dann sahen sie vor sich einen Stall mit drei Boxen. Dort stand ein Fuchspony drin und in den beiden anderen Boxen Miliana und Tinka. Die Mädchen nahmen die beiden dort sofort heraus, sogar das fremde Pferd nahmen sie mit. Um Mitternacht kamen sie beim Gestüt von Mia und Klara an. Sie brachten die Pferde in ihre Boxen gingen direkt schlafen. Am nächsten Tag krähte der Hof-Hahn. Als die beiden Mädchen aufwachten, kamen sie runter zu ihren Eltern. Nach dem Frühstück gingen sie raus zu ihren Fahrrädern und schlossen sie ab. Danach fuhren sie in den Stall und haben ihre Ponys geputzt.


Johanna, Klasse 3d

 

Die Glückskatze


Es war einmal ein kleines Kätzchen namens Lulu. Es war schwarz wie die Dunkelheit. Aber lieb wie der Weihnachtsmann. „Ach bist du süß“ rief jeder, der sie sah. Die Katze lebte im Tierheim mit noch 5 weiteren Katzen. Ebenso leben da auch noch Hunde, Hamster, Meerschweinchen, Fische, Hasen und noch viele andere Tiere.
Jeden Tag wurde ein Tier abgeholt. Nur Lulu nicht, denn alle Menschen
sagten, Lulu bringt wegen ihrer schwarzen Farbe Unglück. Doch die Tiere sagten, das stimmt nicht. Lulu überlegte sich jetzt, wie sie mit einem Trick die Menschen vom Gegenteil überzeugen könnte, nämlich, dass sie auch Glück bringen konnte. „Weiß anmalen!“ dachte sie sich. „Super Idee!“ Sie holte einen Farbeimer und malte sich weiß an. Ganz weiß.
Schon hatte ein Besucher Interesse und nahm Lulu auf den Arm. Als der Besucher Lulu im Arm hatte, klebte schnell weiße klebrige Farbe an seinen Fingern. „Wie ekelhaft, weiße Farbe klebt auf meinen Fingern!“ rief der Besucher. Lulu musste wieder in ihren Käfig zurück. Lulu dachte sich traurig: „Schade es hat nicht geklappt.“ Eine neue Idee musste her.
Lulu hörte, wie der Tierpfleger sagte, dass ein Glücksklee Glück bringt. Da kam Lulu eine neue Idee. Sie klaute sich einen roten Pullover und stickte ein Glücksklee darauf. Sie zog den Pollover an und musste nur 2 Stunden warten bis jemand kam. Eine Besucherin namens Lena erschien. Sie entschied sich für Lulu – und alles passte.
Lulu verabschiedete sich und als beide draußen auf der Tierheimwiese waren, sahen sie einen Sonnenstrahl, der auf das Tierheim schien und der die Wiese, auf der sie standen erleuchtete. Lena schaute auf den Boden und sagte glücklich: „Lulu schau mal, die Wiese ist voller Glücksklee für uns – wie schön, dass Du bei mir bist, Du scheinst ja Glück zu bringen!“


(Klopfwörter die vorkommen sollen: Dunkelheit, Katze, Sonnenstrahl)


Milla Marlene, Klasse 3c

 

 

Kreative Schreibaufgabe: Stelle dir vor, du wirst als ein anderes Wesen wieder geboren. Schreibe aus dieser Perspektive eine Erlebniserzählung

DAS SUPERKRÄFTE-KANINCHEN

Ich bin ein kleines Kaninchen. Ich wurde in meiner Heimat Brasilien geboren. Bei meiner Geburt war ich ein bisschen krank. Aber dann bekam ich Superkräfte und es ging mir wieder gut. Als ich 8 Jahre alt war, wurde ich gefangen und nach Deutschland transportiert. Aber  meine Eltern blieben noch in Brasilien. Als ich im Flughafen von Hamburg ankam, kam mir alles so modern vor. Ich sagte zu mir: "Das ist modern!". Ich schaute mir alles an. Aber ich war ja noch im Käfig und jetzt wurde ich auch noch rausgetragen. Ich quetschte mich durch die Gitterstäbe. Das beste war , dass der Mann, der mich getragen hatte, es gar nicht bemerkte. Plötzlich war ich in der Luft. Ich konnte fliegen. Ich wollte keine Zeit verlieren und schon flog ich los. Ich wollte ja nach Brasilien zurückfliegen. Aber als ich flog, lauerten da viele Gefahren. Ich schaffte es und freute mich, als ich wieder in Brasilien war. Dort sah ich auch wieder meine Eltern. Die fragten mich, wo ich gewesen war. Ich sagte, dass ich nach Deutschland transportiert wurde. Sie glaubten mir als erstes nicht, aber als ich ihnen dann meine Superkräfte zeigte, glaubten sie mir sofort. Ich freute mich wirklich sehr dolle, dass ich wieder in Brasilien war. Aber in Deutschland war es auch sehr toll. Wie die Flugzeuge abgehoben und gelandet sind, hatte mir sehr gut gefallen.

Mittlerweile war ich sogar achteinhalb Jahre alt. Das ist im Kaninchenalter sehr alt.

Und Entschuldigung, denn ich habe ja noch gar nicht meine besten Freunde vorgestellt. Das sind die beiden Lucky und Gretchen. Die wohnen gleich um die Ecke. Ich freue mich auch, weil ich die beiden  lange nicht mehr gesehen habe. Jetzt bin ich bei Lucky und Gretchen. Darf ich vorstellen: “Das ist Lucky und das daneben ist die süße Gretchen.” Ich fragte sie, ob wir das Versteckspiel spielen wollen. Die beiden nickten und wir spielten bis meine Mutter kam. Sie redete noch mit den Eltern von Lucky und Gretchen. Ich verabschiedete mich von Lucky und Gretchen und ging  mit meiner Mutter friedlich nach Hause.  Wir lebten fröhlich bis an das Lebensende und wenn wir nicht gestorben sind dann leben wir noch heute.


Benedikt, Klasse 3b

 

 

Kreative Schreibaufgabe: Schreibe einen Text zum Thema „Was wäre wenn…“

Was wäre, wenn das Internet für einen Tag ausfällt???

„Oh nein!“, schreit Mama, „Ich kann heute nicht arbeiten.“ In dem Moment schaltet auch Papa seinen Computer ein und auch er schreit „STIMMT!?“

Von dem Lärm bin ich aufgewacht. Ich bin die Treppe runter gerannt und habe gefragt ob man hier neuerdings hier schreien darf. Mama sagt „Nein, aber das Internet funktioniert  nicht, da muss ich schnell noch bei der Schule anrufen und Bescheid sagen das du heute nicht kommst, das ist nämlich eine Katastrophe wenn das Internet nicht funktioniert!“ Mama greift nach dem Handy, schaltet es an, tippt die Nummer von der Schule ein und da sagt das Handy: „Es ist kein Internet!“ „Oho“, sagt Mama. „Das habe ich gerade vergessen.“ „Mama, also wirklich!“ sage ich. „Naja, dann müssen wir eben vorbeifahren.“

Das tun Mama und dann auch. Die Leute im Sekretariat sagen, dass sie eine email geschrieben haben, dass die Schule ausfällt. Mama erklärt:„ Die ist bei uns wohl nicht angekommen.“ Ich antworte: „ Das ist wohl wegen des Internets!“ „ Du Schlaukopf“, ruft Mama. „Stimmt, daran habe ich noch nie gedacht,“ meint die Sekretärin. „Dann gehen wir mal wieder nach Hause.“ sagt Mama zu mir. „OK“, stimme ich ihr zu. Wir gehen zum Auto zurück. Als wir wieder zu Hause sind, darf ich eine CD hören. Mama und Papa können den ganzen Tag mit mir spielen. Der Tag wird der beste Tag der Welt! :-)

Isla, Klasse 3c

 

 

Kreative Schreibaufgabe: Schreibe die Geschichte weiter und finde ein stimmiges Ende.

Das Wald-Abenteuer

„Was wollen wir denn hier im Dunkeln machen?“ Sie sah sich um und glaubte, einen Schatten hinter der großen, alten Tanne gesehen zu haben. Kalte Schauer liefen ihren Rücken hinab. „Ist doch lustig hier!“, rief ihr Bruder übermütig und rannte noch ein Stück weiter den Weg herunter in Richtung des Waldes. „Hast du etwa Angst, Anna?“ Sie sagte nichts, aber sie fand es wirklich sehr unheimlich hier draußen. Sie hatten sich schon ein Stück weit von ihrem Grundstück entfernt und ihre Eltern wussten nicht, dass sie hinaus gegangen waren. Plötzlich ertönte aus der Ferne ein Donnern ….


Anna erschrak! Ihr Bruder sagte nur: „Das Gewitter ist ganz weit weg.“ „Woher weißt du das?“, fragte Anna unsicher. „Ich habe so ein Gefühl“, antwortete Lukas. In diesem Moment hörte Lukas ein Jaulen. Er wollte nicht, dass Anna mitbekommt, dass es hier Wölfe gab und das war eindeutig ein Wolf. „Hast du das auch gehört?“, flüsterte sie. „Was denn?“ „Na, das Jaulen natürlich. Das war laut genug.“ Dieses Mal war es etwas lauter. Nun wusste Lukas, woher der Schatten hinter der großen Tanne war. Er kriegte langsam auch Angst. Da fiel ein Regentropfen auf seinen Kopf. Es regnete. Die zwei Kinder waren richtig durchnässt. Plötzlich raschelte es im Gebüsch und ein Wolf lief auf die Lichtung.  Anna schrie, aber Lukas war ganz ruhig. Er ging vorsichtig auf den Wolf zu. Anna war inzwischen auf einen Baum geklettert. Sie rief: „Lukas, geh da weg! Der Wolf ist gefährlich!“ „Nein, alle denken immer, dass Wölfe gefährlich sind. Sind sie aber gar nicht.“ Der Wolf nickte und sagte: „Der Junge hat recht.“ Lukas und Anna konnten ihn verstehen. „Wieso können wir dich verstehen?“, fragten beide Kinder im Chor. „Das würde ich auch gerne wissen“, hechelte der Wolf. Es donnerte plötzlich wieder. „Schnell in meine Höhle!“, rief das Tier. Die beiden Kinder folgten dem Wolf in seine Höhle, wo es schön warm war. Da hörten sie Stimmen, die „Anna und Lukas“ riefen. Die Beiden wussten sofort, dass es ihre Eltern waren. Sie guckten nach draußen und schrien: „Hier sind wir!“ Nun guckten ihre Eltern sich um und sahen die Höhle. Als sie dort ankamen, erzählten die Kinder ihnen die Geschichte. Die Kinder gingen jeden Tag zum Wolf, weil er allein lebte. Anna hatte keine Angst mehr vor Wölfen, sondern Wölfe waren jetzt ihre Lieblingstiere.


Klara, Klasse 3a

 

 

Kreative Schreibaufgabe: Stelle dir vor, du wirst als ein anderes Wesen wieder geboren. Schreibe aus dieser Perspektive eine Erlebniserzählung

Ich als Zauberer

Ich bin in London geboren und lebe nun mit meiner Familie an der Küste von Cornwall in einer großen Villa. Mein 18. Geburtstag steht bevor und damit auch der Auszug. Es sind nur noch zwei Tage, die sehr schnell verfliegen. Ich wache auf und ein einziges Geschenk liegt da. Es ist ein Zauberstab! Ich halte ihn in der Hand und murmle „Zendro Gepack“ und alle meine Sachen sind gepackt.
Im letzten Winter hatte ich zaubern gelernt.
Ich gehe zur Haustür und befehle „Brosentus Autonus“. Ich will, dass mein Auto zu mir kommt. Doch das geschieht nicht. Stattdessen rasen Bilder an mir vorbei. Als sie anhalten, sehe ich mich um. Ich befinde mich in der Mitte von Stonehenge, dem ältesten Steinkreis der Welt. Ich bemerke, dass nicht nur Bilder, sondern auch die Zeit an mir vorbeigerast sind. „Verflixt, das war der falsche Spruch!“
Plötzlich ertönt eine hohle, kalte Stimme aus dem Nirgendwo: „Lege deinen Zauberstab neben den Stein rechts von dir! Dein Zauberstab wird mir ewige Macht verleihen. Wenn du ihn mir nicht gibst, werde ich dich versteinern!“
Ein Gefühl der Angst überkommt mich, aber ich nehme meinen ganzen Mut zusammen und rufe mit fester Stimme: „Nein, ich lege meinen Zauberstab niemals ab!“
Daraufhin erscheint die Gestalt eines hässlichen, alten Mannes. Es ist der Zauberer der schwarzen Magie. Hasserfüllt zischt er: „Du hast es so gewollt!“ Auf einmal schießen tausend glühend heiße Lichtstrahlen aus dem Steinkreis auf mich zu. Im letzten Moment, bevor mich die Strahlen treffen, schreie ich „Prallum“ und sie prallen zurück. Sie treffen den Magier am Kopf. Auf einmal sehe ich das Gesicht des alten, hässlichen Zauberers in einen der Steine gemeißelt. Ich habe ihn für immer und ewig besiegt.
Plötzlich reißt mich ein Strudel mit und ich stehe wieder dort, wo ich stand, als ich mein Auto zu mir rief.
Nach diesem Erlebnis wusste ich, dass ich eine Zaubererschule gründen muss, damit jungen Zauberern nicht das gleiche passiert wie mir. Und noch heute führe ich Zauberlehrlinge nach Stonehenge, um ihnen den versteinerten Zauberer zu zeigen.


Vincent, Klasse 3c